Die stillste Zeit im Jahr

Karl Heinrich Waggerl

Immer am zweiten Sonntag im Advent stieg der Vater auf den Dachboden und brachte die große Schachtel mit dem Krippenzeug herunter. Ein paar Abende lang wurde dann fleißig geleimt und gemalt, etliche Schäfchen waren ja lahm geworden, und der Esel musste einen neuen Schwanz bekommen, weil er ihn in jedem Sommer abwarf wie ein Hirsch sein Geweih. Aber endlich stand der Berg wieder wie neu auf der Fensterbank, mit glänzendem Flitter angeschneit, die mächtige Burg mit der Fahne auf den Zinnen und darunter der Stall. Das war eine recht gemütliche Behausung, eine Stube eigentlich, sogar der Herrgottswinkel fehlte nicht und ein winziges ewiges Licht unter dem Kreuz. Unsere Liebe Frau kniete im seidenen Mantel vor der Krippe, und auf der Strohschütte lag das rosige Himmelskind, leider auch nicht mehr ganz heil, seit ich versucht hatte, ihm mit der Brennschere neue Locken zu drehen. Hinten standen Ochs und Esel und bestaunten das Wunder. Der Ochs bekam sogar ein Büschel Heu ins Maul gesteckt, aber er fraß es ja nie.
Und so ist es mit allen Ochsen, sie schauen nur und schauen und begreifen rein gar nichts. mehr lesen

18/19 Weihnachtsfeier

Wie im Weihnachtsstück der 3a passierte auch Karl Heinrich Waggerl bei den Weihnachtsvorbereitungen so manches Missgeschick.
Die ganze Geschichte ZUM AUSDRUCKEN findet ihr HIER . Ihr könnt sie selber lesen oder ihr könnt sie euch auch vorlesen lassen!

Weihnachtsfeier